Spendenaufruf für die Zukunft der Blauracken in Montenegro

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In der inzwischen als ornithologischer Hotspot bekannten Saline Ulcinj (14,5 km2) in Montenegro brütet mit bis acht Brutpaaren die Hälfte der Brutbestandes der Blauracke dieses Landes. Die letzten drei Jahre waren in der Saline nicht gerade die besten für diese charismatische und bedrohte Vogelart, die den West-Balkan mittlerweile beinahe vollständig geräumt hat (vgl. Anhang). Im neuen Salinen-Managementplan der Nationalparke Montenegros ist die Blauracke offiziell und in der letzte Sekunde noch eingearbeitet worden. Diese erfreuliche Gelegenheit soll genutzt werden.

Club 300-Übertrag der jüngsten AFK-Ergebnisse und Meldeaufruf

Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse der letzten AFK-Sitzung (Umlaufbeschluss) vom 19.08.2017 am 31.08.2017 wurden diese nun mit der Meldungsübersicht des Club 300 abgeglichen. Hauptsächlich betroffen sind Beobachtungen aus dem Jahr 2016 sowie einzelne nachgereichte Fälle aus früheren Jahren. Alle anerkannten Fälle bis einschließlich 31.12.2015 wurden als „Bestätigt“ gekennzeichnet, von der AFK als "nicht ausreichend dokumentiert" eingestufte Fälle wurden wie immer aus der Meldungsübersicht entfernt. Damit ergeben sich auch im Ranking einige Veränderungen.

Das Vorarlberger Rheindelta — Einst und Heute

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Man kann annehmen, dass das Vorarlberger Rheindelta ornithologisch erst in den späten 1950er Jahren "entdeckt" wurde, als sich eine Gruppe junger Schweizer Studenten auf den Weg machte, dieses Gebiet vogelkundlich zu untersuchen. Ihnen wurde schnell bewusst, dass sie hier ein einmaliges Gebiet vorfanden, das in seinem ursprünglichen Zustand heute höchstens noch mit abgelegenen Gegenden und Feuchtgebieten in Osteuropa verglichen werden kann. Dieser jungen Forschergruppe gehörten u.a. René Appenzeller, Bruno Keist, Walter Leuthold und Peter Willi (1940-2008) an.

Mornellregenpfeifer-Durchzug im Spätsommer/Frühherbst 2017

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Werte Kollegen! Ich möchte wie in den vergangenen Jahren zur Nachsuche nach durchziehenden Mornellregenpfeifern, besonders in den alpinen Lagen aufrufen. Die stark intensivierte Nachsuche seit 2011 hat in diesem Zeitraum einen eklatanten Anstieg der Nachweise am Rückzug mit sich gebracht (vor 2010 in manchen Jahren überhaupt keine Nachweise der Art im Spätsommer/Herbst!). Diesbezüglich findet sich in Elanus 9 (erschienen 2016) eine ausführliche Zusammenstellung und Analyse aller Durchzugsnachweise des Mornellregenpfeifers in Österreich bis einschließlich 2015.

11. Carinthian Raptor Migration Camp von 18. - 31.08.2017

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Heuer findet bereits zum elften Mal das Carinthian Raptor Migration Camp bei Arnoldstein/Kärnten in der Nähe der Grenze zu Italien und Slowenien statt, das der gezielten Erfassung des Greifvogeldurchzugs dient. Das Camp hat sich in den letzten Jahren nicht nur ornithologisch, sondern auch gesellschaftlich zu einem fixen Bestandteil im Terminkalender vieler Vogelbegeisterter im In- und Ausland entwickelt. Beim Großteil der durchziehenden Greife handelt es sich um Wespenbussarde, wobei in Spitzenjahren mehr als 6.000 Individuen beobachtet wurden!

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